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3. März 2023
Redaktion
Energiekosten bei Hilfsmittelleistungserbringern

WvD fordert erneut Entlastungen

Anlässlich des Inkrafttretens der Energiehilfen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen im März fordert „Wir versorgen Deutschland“ erneut eine analoge gezielte Entlastung der Hilfsmittelleistungserbringer, um die Versorgung in diesem Bereich trotz der hohen Energie- und Treibstoffpreise langfristig sicherzustellen.
Energiehilfen: WvD fordert erneut gezielte Entlastungen für Hilfsmittelleistungserbringer.

Anlässlich des Inkrafttretens der Energiehilfen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen im März fordert „Wir versorgen Deutschland“ erneut eine analoge gezielte Entlastung der Hilfsmittelleistungserbringer, um die Versorgung in diesem Bereich trotz der hohen Energie- und Treibstoffpreise langfristig sicherzustellen. „Medizinische Hilfsmittel sind unabdingbar für die gesundheitliche Versorgung und Teilhabe von Millionen Patientinnen und Patienten, eine schnelle und hochwertige Hilfsmittelversorgung entlastet zudem auch die stationären Einrichtungen im Kranken- und Pflegebereich“, betonen Kirsten Abel und Patrick Grunau, Generalsekretäre von WvD.

Vertragsstrukturen verursachen Kostenexplosionen im Hilfsmittelbereich

„Bereits mehrfach hat ‚Wir versorgen Deutschland‘ darauf hingewiesen, dass die Hilfsmittelleistungserbringer aufgrund der besonderen Vertragsstrukturen im Gesundheitsbereich die derzeitigen Kostenexplosionen im Gegensatz zu anderen Unternehmen nicht kompensieren können“, so Abel und Grunau weiter. „Die Kommission Gas und Wärme hatte genau für diese besonderen Probleme im Sozial- und Gesundheitsbereich spezifische Hilfsprogramme vorgeschlagen. Hier muss politisch endlich auch für den Hilfsmittelbereich gehandelt werden, um Versorgungsengpässe im Hilfsmittelbereich zu verhindern“.

Entlastung für Leistungserbringer tut Not

Wie dringlich eine gezielte Entlastung der betroffenen Betriebe ist, hat bereits Ende 2022 eine WvD-Branchenumfrage ergeben. Hier gaben knapp 80 Prozent der Unternehmen an, stark oder sehr stark von Kostenexplosionen wie steigenden Energie und Treibstoffkosten betroffen zu sein. Zugleich erhielten nach eigenen Angaben über die Hälfte der befragten Unternehmen für diese Preissteigerungen keinen Ausgleich durch die Krankenkassen. Fast drei Viertel der Betriebe gingen zudem davon aus, von den allgemeinen Preisbremsen der Bundesregierung, nicht oder kaum zu profitieren. In der Folge rechneten zwei Drittel der Leistungserbringer mit starken oder sehr starken Einschränkungen bei der Hilfsmittelversorgung.

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