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Foto: James Steidl/Fotolia

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Zum einen hat die Barmer zwischenzeitlich mit anderen Leistungserbringern neue Stoma-Verträge mit differenzierenden Konditionen (Variante „mit Stomatherapeut“ bzw. „ohne Stomatherapeut“) geschlossen und stellt diese auf der MIP-Plattform zum Beitritt bereit. Zeitgleich läuft ein Schiedsverfahren mit dem VVHC (Verband Versorgungsqualität Homecare).
Zudem befindet sich die GesundHeits GmbH Deutschland (GHD) mit einem Mandat für die CuraSan weiter in Vertragsverhandlungen mit der Barmer (wir berichteten). Demnach können GHD und Mitglieder der CuraSan bis 30. Juni 2021, längstens aber bis zum Datum eines neuen Vertragsabschlusses zwischen Barmer und GHD, nach den Konditionen des von der Barmer zum 30. April 2021 gekündigten Stoma-Vertrags versorgen und abrechnen. Der gekündigte Stoma-Vertrag soll mit Blick auf VVHC-Mitglieder bis zum Beginn des aus dem Schiedsverfahren resultierenden Vertrag weiterhin anerkannt werden (wir berichteten).
Diverse Leistungserbringer sehen sich durch diese Situation nun benachteiligt. Gegenüber der MTD-Redaktion verweisen sie darauf, dass sich die Konditionen der neuen Vertragsvarianten alle verschlechtert hätten. Wenn nun die laufenden Schiedsverfahren verbesserte Konditionen zur Folge hätten, sehe man sich als kleinere, regionale Unternehmen benachteiligt.
© MTD-Verlag 2021
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Foto: Karolina Grabowska/Pixabay
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