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3. Juni 2024
Redaktion
GKV-Verordnungen in der PG 05

Weniger Bandagen abgerechnet

Im Durchschnitt sind im vergangenen Jahr weniger Bandagen in einem Sanitätshaus abgegeben worden, als 2022. Trotz eines positiven Trends im ersten Halbjahr waren es 2023 mit 446 Verordnungen pro Betrieb 3,7 Prozent bzw. 18 Stück weniger als im Jahr zuvor. Gegenüber 2021 sind die Verordnungszahlen leicht um 1,1 Prozent bzw. 5 Stück gestiegen.
Foto: Robert Kneschke/Fotolia

Dies geht aus einer Analyse des Dienstleisters Noventi azh aus München für die Jahre 2021 bis 2023 hervor. Hierfür sind für MTD Medizintechnischer Dialog Abrechnungszahlen von über 830 Kunden aus dem Sanitätsfachhandel aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewertet worden, die in diesem Zeitraum regelmäßig Produkte aus der PG 05 des Hilfsmittelverzeichnisses abgerechnet haben.

Die Auswertung zeigt die allgemeine Entwicklung von GKV-Verordnungen innerhalb der PG 05. Die individuelle Vertragsstruktur der einzelnen Leistungserbringer blieb dabei unberücksichtigt.

Anwendungsbereiche und Topseller

Am häufigsten werden Verordnungen für Bandagen im Bereich Knie (184 pro Betrieb) abgerechnet. Bandagen fürs Sprunggelenk (80) liegen vor Bandagen für Handgelenk und Hand (72). Klarer Topseller sind wie in den Vorjahren die Maßanfertigungen für Patellabandagen (05.04.01.0), Anwendungsbereich Knie.

Preisentwicklung

Die Preise für Neulieferung sind bei beiden Topsellern im Auswertungszeitraum weiter gestiegen. Die Verordnungen für den Topseller Kniebandagen verzeichneten seit 2021 einen Preisanstieg von durchschnittlich 3 Prozent bzw. von 70,66 Euro auf 72,83 Euro.

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Foto: Karolina Grabowska/Pixabay
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