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5. September 2023
Redaktion
Unterarm- und Ellenbogenbrüche bei Kindern

Ultraschall liefert verlässliche Diagnose

Ob Ultraschall bei Kindern zur Diagnostik von Knochenbrüchen am Oberarm eingesetzt werden kann, untersucht das IQWiG im Rahmen einer Erprobungsstudie. Für diese können Stellungsnahmen abgegeben werden.
Foto: wayhomestudio/Freepik
Die Fraktursonographie kann bei Kindern bisherige Verfahren mit Strahlenbelastung in vielen Fällen ersetzen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) damit beauftragt, den Nutzen einer Ultraschalluntersuchung zur Diagnose von Knochenbrüchen (Fraktursonografie) an den langen Röhrenknochen der Arme (Oberarm, Ellenbogen, Unterarm) bei Kindern im Vergleich zur konventionellen Röntgenuntersuchung zu bewerten.

Das vorläufige Ergebnis im Vorbericht: Was Unterarm und Ellenbogen angeht, sind die Vorteile der Ultraschalluntersuchung deutlich – hier erkennt sie Knochenbrüche verlässlich und kann bisherige Verfahren mit Strahlenbelastung in vielen Fällen ersetzen.

Bei vermuteten Brüchen am Oberarm ist die Datenlage weniger gut; hier empfiehlt das IQWiG die Durchführung einer Erprobungsstudie und skizziert Eckpunkte für eine solche. Stellungnahmen zum Vorbericht sind möglich bis zum 20.09.2023.

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