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Bremsspuren bei den Verordnungswerten im 2. Quartal. Foto: Kautz15/Fotolia

Aufgrund gleichzeitig rückläufiger Verordnungsanzahl sind im Sanitätshaus und in der Medizintechnik auch die Umsätze gesunken, in der OST führte ein Plus bei Verordnungen auch zu mehr Umsatz im Vergleich zum Vorquartal. Dies geht aus dem GKV-Trendbarometer der opta data Finance GmbH (Essen) hervor für Betriebe der einzelnen Bereiche nach IK-33, 34 und 59.
In einem durchschnittlichen Sanitätshaus, Orthopädie- bzw. Rehatechnik-Betrieb (IK-33) lag der GKV-Umsatz im 2. Quartal 3,1 Prozent unter dem Vorquartal. Fürs 1. Halbjahr ergibt sich im Vorjahresvergleich jedoch ein Umsatzplus von 4,7 Prozent. Die Zahl der versorgten Patienten sank im 2. Quartal gegenüber den ersten drei Monaten um 4,6 Prozent, fürs Halbjahr ergibt sich ein Plus von 3 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2021. Der durchschnittliche Verordnungswert lag jüngst bei 175,74 Euro und damit fast unverändert gegenüber dem Vorjahresquartal, allerdings unter den 178,26 Euro des 1. Quartals 2022.
Hilfsmittelbranche: Umsätze entwickeln sich uneinheitlich
Eine leicht positive Entwicklung haben die GKV-Umsätze der opta data-Kunden mit einem 34-IK verzeichnet: Im 2. Quartal stiegen sie gegenüber dem 1. Quartal um 3,2 Prozent. Der Vergleich der beiden ersten Halbjahre ergibt ein Plus von 3,3 Prozent. Jüngst erhöhte sich die Zahl der Verordnungen gegenüber dem Vorquartal um 5,2 Prozent, der Halbjahresvergleich ergibt eine Steigerung von 3,9 Prozent. Der durchschnittliche Wert einer Verordnung lag mit 178,06 Euro jedoch deutlich unter den vier vorhergehenden Quartalen mit Werten 213 bis 223 Euro.
Einen Umsatzrückgang von 5,6 Prozent verzeichneten im jüngsten Quartal die IK-59-Betriebe (Medizintechnik), fürs Halbjahr steht ein Plus von rund 2,4 Prozent zu Buche. Die Zahl der abgerechneten Verordnungen sank vom 1. zum 2. Quartal um 8,5 Prozent. Der Durchschnittswert einer Versorgung im Bereich Medizintechnik ist im 2. Quartal gegenüber dem 1. Quartal 2022 zwar um rund 10 Euro auf 385,35 Euro gesunken, liegt aber deutlich über den 358,38 Euro des 2. Quartals 2021.
© MTD 2022
 
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