Folgen Sie uns
15. Juni 2023
Redaktion
WvD – Wir versorgen Deutschland / Hilfsmittel

Nein zur Abschaffung der Präqualifizierung für Apotheken

Das Leistungserbringer-Bündnis WvD lehnt die geplante Abschaffung der Präqualifizierung für Apotheken ab. Das war das klare Statement von WvD anlässlich einer Anhörung Mitte Juni im Gesundheitsausschuss des Bundestages zum ALBVVG (Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetz).
Foto: foto.fritz/Fotolia
Die geplante Abschaffung der Präqualifizierung bei Hilfsmitteln für Apotheker sorgt für Ärger.

WvD warnt, dass die „sachfremde Forderung des Bundesrates zum Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetz (ALBVVG)“ die rechtlichen Vorgaben für eine einheitliche Zulassung von Leistungserbringern zur Versorgung aushöhlen würde. Statt Schnellschüssen brauche es eine einheitliche Verschlankung und Entbürokratisierung der Präqualifizierung für alle Leistungserbringer einschließlich der Sanitätshäuser.

Wettbewerbsnachteile für Sanitätshäuser

Eine Zerstückelung der Zulassung verstoße zudem gegen die Prinzipien des fairen Wettbewerbs. Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes sei für alle qualifizierten Leistungserbringer ein einheitlicher Zugang zum Versorgungsmarkt zu gewährleisten.

Die Qualifikation von Apothekern weise für die Abgabe von medizinischen Hilfsmitteln keine besonderen Merkmale auf, die eine einseitige Bevorzugung gegenüber Sanitätshäusern und Gesundheitshandwerken rechtfertigen würden.

Ihnen hat dieser Artikelauszug gefallen? Dann lernen Sie den wöchentlich erscheinenden Branchen-Informationsdienst „MTD-Instant“ noch besser kennen. Bestellen Sie Ihr Test-Abonnement hier.