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17. März 2022
Redaktion
GKV 2021

Hilfsmittelausgaben steigen um 5,74 Prozent

Die Ausgaben für Hilfsmittel in der gesetzlichen Krankenversicherung stiegen 2021 im Vergleich zu 2020 um 531 Mio. Euro (+5,74 %) auf 9,778 (9,247) Mrd. Euro.
Die Ausgaben für Hilfsmittel legen weiter zu. Foto: moerschy/Pixabay

Das ergibt sich auf den vorläufigen Finanzergebnissen der GKV für 2021, die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) veröffentlicht wurden. Der Anteil der Hilfsmittelausgaben an den Gesamtausgaben der GKV betrug damit vier Prozent. Die Veränderungsrate je GKV-Versicherten bei Hilfsmitteln lag bei 5,72 Prozent. Die Veränderungsraten nach Kassenart im Überblick: AOK +5,1 %, BKK +5,7 %, IKK +10,7 %, KBS +3,5 %, EK +5,8 % und LKV +2,4 %.

Deutliches Minus
Insgesamt stiegen die Ausgaben der GKV gegenüber 2020 um rund 14 Mrd. Euro auf 284,3 Mrd. Euro. Dem standen Einnahmen in Höhe von 278,57 Mrd. Euro gegenüber. Unterm Strich ein Minus von 5,762 Mrd. Euro. Einige Leistungsbereiche im Überblick: Krankenhausbehandlung insgesamt mit stationärer Entbindung: +4,4 Prozent auf 85,128 (81,544) Mrd. Euro; ärztliche Behandlung: +1,76 Prozent auf 44,823 (44,049) Mrd. Euro; Behandlungspflege/Häusliche Pflege: +6,34 Prozent auf 7,801 (7,336) Mrd. Euro; Arznei- und Verbandmittel: +7,81 Prozent auf 46,653 (43,273) Mrd. Euro.

© MTD-Verlag 2022
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