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Foto: fotomek/Fotolia

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Wie die Daten des Statistischen Bundesamters ergeben, auf die Spectaris sich beruft, lag der Inlandsumsatz mit 11,72 Mrd. Euro im Vergleich zu 2019 um 2,8 Prozent höher. Das Auslandsgeschäft entwickelte sich mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 22,53 Mrd. Euro ebenfalls positiv. Die Exportquote lag damit unverändert bei 66 Prozent.
Erfreulicherweise stieg auch die Beschäftigtenzahl der 1.450 Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten um 1,5 Prozent auf mehr als 152.000 Mitarbeiter. „Das ist der großen wirtschaftlichen Kraftanstrengung der Medizintechnikbranche zu verdanken, die am Ende wider Erwarten zu einem Umsatzplus geführt hat,“ betonte Dr. Martin Leonhard, Vorsitzender der Medizintechnik bei Spectaris.
Das insgesamt positive Umsatzergebnis resultiert laut Spectaris nicht zuletzt aus einem sehr starken Wachstum einiger besonders Corona-relevanter Produktgruppen wie Beatmungsgeräten, Herz-Lungen-Maschinen (ECMO), Masken, Spritzen und anderen Verbrauchsgütern. Das dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade viele kleinere Hersteller von der Krise hart getroffen wurden und der Umsatzzuwachs zudem zahlreiche vorgezogene Investitionen beinhalte.
 
© MTD-Verlag 2021
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Foto: Karolina Grabowska/Pixabay