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6. Dezember 2022
Redaktion
Philips-Beatmungsgeräte

Über 90.000 Vorkommnismeldungen und 260 Todesfälle

Bei der US-Aufsichtsbehörde FDA sind bis Ende Oktober 2022 mehr als 90.000 Vorkommnismeldungen (Medical Device Reports) im Zusammenhang mit dem Produktrückruf von Philips Respironics eingegangen.
Foto: Eberhard/Fotolia
Produktrückruf von Philips Respironics

Diese beziehen sich auf Schaumstoffprobleme mit Schlafapnoe- und Beatmungsgeräten. Seit April 2021 sind demnach 260 Personen im Zusammenhang mit den Vorkommnissen verstorben. Die Statistik der Food and Drug Administration (FDA) führt allein für den Zeitraum August bis Oktober 2022 über 21.000 Berichte und 92 Todesfälle auf. Von Mai bis Juli waren es über 48.000 Berichte und 43 Tote, von Anfang April 2021 bis Ende April 2022 rund 21.000 Fälle und 126 Todesopfer.

Todesfälle in Verbindung mit Beatmungsgeräten

Gleichzeitig betont die FDA, dass diese Berichte allein nicht die Prävalenz eines Ereignisses bestimmen können und durch eine zu geringe Anzahl von Berichten oder eine fehlende Verifizierung, dass das Gerät das Problem verursacht hat, beeinflusst werden können.