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5. Juni 2023
Redaktion
Absatzfinanzierung/Medizintechnik

Das Gesamtpaket für Kliniken muss stimmen

Symbolbild
Foto: Steve-Buissinne_Pixabay

Die Digitalisierung hat mittlerweile fast jeden Aspekt unseres Lebens erfasst und auch das Gesundheitswesen nachhaltig transformiert: Von Röntgen- und MRT-Systemen bis hin zur Gebäudetechnik sind digitale Technologien in Gesundheitseinrichtungen nicht mehr wegzudenken.

Investitionen in neue Technologien bieten für Krankenhäuser und Praxen viele Vorteile und spielen für die Zukunftsfähigkeit daher eine essenzielle Rolle.

Zum einen steigern digitale Technologien die Produktivität. Eine Vielzahl von Arbeitsschritten lassen sich schneller oder automatisiert bewältigen. Die Digitalisierung von Patientendaten etwa kann Verwaltungsprozesse beschleunigen und die Verwendung von neuen bildgebenden Geräten gepaart mit intelligenter Software die Effizienz bei der Diagnosestellung signifikant erhöhen.

Gleichzeitig nimmt durch die Präzision vieler neuer Technologien das Risiko für Fehler und somit für Nachbehandlungen- oder Revisionseingriffe ab. Durch die Verknüpfung und Automatisierung vieler Arbeitsprozesse eröffnen sich dem medizinischem Personal neue Freiräume, um sich ausgiebiger um Patienten zu kümmern oder eine gute Versorgung zu gewährleisten.

Portrait
Foto: Siemens-Financial-Services
Klaus Meyer.

Nachholfbedarf bei Investitionen

Durch die Pandemie wurde das Gesundheitswesen in Deutschland besonders belastet, viele Investitionen waren auf die Bekämpfung der Pandemie fokussiert. Modernisierungen und die Anschaffung von Medizintechnik blieben hingegen oft auf der Strecke. So errechnete die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) für 2020 einen Investitionsbedarf von mehr als sechs Mrd. Euro an deutschen Kliniken.

Zeitgemäße Finanzierungslösungen für Medizintechnik

Für medizintechnische Geräte gibt es Förder- und Absatzmöglichkeiten. Die Förderungen sind allerdings oft bei weitem nicht ausreichend zur Deckung der kompletten Kosten, sodass alle Beteiligten auf Finanzierungsmöglichkeiten angewiesen sind.

Siemens Financial Services (SFS) ar­beitet mit Herstellern, Technologieanbietern, Distributoren und dem Fachhandel für das Gesundheitswesen und die Medizintechnik nun auch mit Blick auf kleine und mittlere Krankenhäuser und Unternehmen verstärkt zusammen. Hierzu hat SFS sein Angebot an entsprechenden budgetneutralen Finanzierungslösungen für den deutschen Markt ausgebaut.

Passgenaues Leasing

Das Leasing von Investitionsgütern bietet Vorteile wie die individuelle Anpassung der Finanzierung an die Bedürfnisse des Kunden. Eine ideale Finanzierung besteht hierbei jedoch aus mehr als nur einem attraktiven Zinssatz. Erst das Zusammenspiel vieler Faktoren entscheidet über die Qualität des Gesamtpakets – auch beim Leasing.

Ein auf den ersten Blick günstiges Angebot kann sich über die gesamte Laufzeit gerechnet oft als die ungeeignetste Lösung erweisen – und trägt so zur Unzufriedenheit des Kunden bei.

Der Vergleich verschiedener Angebote erfordert Expertise und ist mit viel Aufwand verbunden. Die Zusammenarbeit mit einem seriösen Anbieter, der transparente, faire, rechtssichere und wettbewerbsfähige Verträge anbietet und an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert ist, bietet Vorteile.

Digitale Finanzierungsplanung

Es ist heute unverzichtbar, dass sich die Finanzierungslösungen den Anforderungen der digitalen Welt anpassen. Damit können Krankenhäuser und Ärzte, aber auch Medizintechnikhersteller die Herausforderungen leichter bewältigen und effiziente Technik und Software nutzen.

Zugleich ist die digitale Welt heute ein wichtiges Instrument bei der Absatzförderung für alle Vertriebspartner, die ihren Kunden ein Komplett-Paket aus moderner Technik und integrierter Finanzierungslösung anbieten möchten. Die Absatzfinanzierung wird somit optimalerweise durch leistungsstarke und einfach zu bedienende digitale Tools unterstützt.

Interessant sind hier u. a. digitale Kalkulations- und Anfrage-Tools sowie Apps, die die Kalkulation und Angebotserstellung digital unterstützen.

Angebots-Checkliste

Qualifikationen, die der passende Finanzpartner mitbringen sollte:

Bei Vertragsabschluss

  • Flexibilität in der Ratengestaltung,
  • transparente Konditionen,
  • langjährige Erfahrung des Leasinggebers im Branchensegment,
  • Marktkenntnis und Asset-Kompetenz eines herstellernahen Unternehmens,
  • Bankenunabhängigkeit: Finanzierung außerhalb der Bankenwelt erhält die Liquidität und das Rating,
  • Alternative zur Hausbank, um Abhängigkeiten zu vermindern,
  • rechtlich einwandfreie und seriöse Vertragsbedingungen.

Während der Laufzeit

  • Erweiterungen bzw. Aufrüstungen mit einheitlichem Laufzeitende möglich,
  • persönliche Erreichbarkeit der kaufmännischen Abwicklung,
  • kompetente und zuverlässige Ansprechpartner in Service und Vertragsbearbeitung,
  • hohe Beratungsqualität und Kundenorientierung,
  • vertriebliche Betreuung auch nach Vertragsabschluss.

Bei Vertragsende

  • Wahloptionen zwischen Kauf, Verlängerung und Rückgabe,
  • Anschlussangebote,
  • Anrechnung von eventuellen Abschlusszahlungen,
  • klar geregelte Rückgabemodalitäten,
  • ergänzende Serviceleistungen, Remarketing.

 

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Foto: Karolina Grabowska/Pixabay
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