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19. Juni 2024
Redaktion
8,2 Mio. für Pandemie-Prävention

Rheinland-Pfalz baut PSA-Materiallager

Gesundheitsminister Clemens Hoch hat Mitte Juni in Andernach gemeinsam mit Alexander Wilhelm, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses Rheinland-Pfalz (AöR) den Startschuss für den Neubau eines Materiallagers zur Vorhaltung einer strategischen Landesreserve gegeben. Dort soll persönliche Schutzkleidung für einen eventuellen Pandemiefall oder eine vergleichbare Krisensituation vorgehalten werden.
Spatenstich
Foto: Markus Wakulat/Landeskrankenhaus (AöR)
Spatenstich zum neuen PSA-Materiallager des Landes Rheinland-Pfalz (v. l.): Marco Bayer (Goldbeck Südwest GmbH, Koblenz), Dr. Thorsten Junkermann (Kaufmännischer Direktor Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach), Clemens Hoch (Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz), Dr. Alexander Wilhelm (Geschäftsführer Landeskrankenhaus AöR), Christian Greiner (Oberbürgermeister Andernach), Sabine Naujack (Architektin Naujack Rind Hof, Koblenz).

Der Beginn der Pandemie liege zwar bereits vier Jahre zurück, doch dürfe man sich darauf nicht ausruhen. „Wir müssen vorbereitet sein, falls es erneut zu einer solchen Ausnahmesituation kommen sollte“, erklärte Hoch.

Das Materiallager sei dabei ein wichtiger Baustein der Prävention, „denn im Ernstfall ist es wichtig, dass unsere Gesundheitseinrichtungen schnell und unbürokratisch auf persönliche Schutzausrüstungen, wie Masken, Handschuhe und Schutzanzüge Zugriff haben“, betonte er.

PSA-Lager kostet 8,2 Mio. Euro

Die Kosten für den Bau seien aktuell auf 8,2 Mio. Euro angesetzt und werden zu 100 Prozent vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz übernommen.

Das Materiallager wird mit einer Größe von knapp 3.200 Quadratmetern am Landeskrankenhaus in Andernach angesiedelt sein und nach seiner Fertigstellung im Jahr 2025 im operativen Geschäft selbstständig betrieben werden.

Versorgt werden sollen Einrichtungen aus dem medizinischen und pflegerischen Bereich wie Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen die Bereiche der kritischen Infrastruktur wie Polizei, Feuerwehr, Hilfs- und Rettungsdienste sowie die Justiz.

 

 

Foto: Karolina Grabowska/Pixabay
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