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5. Juli 2024
Redaktion
Zahlen aus Deutschland

Harninkontinenz kostete 2023 rund 21,6 Mrd. Euro

Ein zu Kontinenz-Gesundheit veröffentlichter Bericht zeigt, dass Deutschland bezüglich seiner wirtschaftlichen Belastung durch Harninkontinenz 2023 die größten Kosten innerhalb der EU aufweist.
Papierfigur
Foto: lijphoto/Adobe Stock

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) unterstützt die neue europaweite Kampagne „An Urge to Act“, die von der European Association of Urology (EAU) initiiert wurde. Ihr Ziel ist, das Bewusstsein und die politische Aufmerksamkeit für Kontinenz-Probleme zu erhöhen und grundlegende Verbesserungen für die Kontinenz-Gesundheit in ganz Europa zu erreichen.

Zum Auftakt der Kampagne wurde auch ein sozioökonomischer Bericht veröffentlicht, der die Belastung durch Harninkontinenz in den EU-Ländern im Zeitraum 2023 bis 2030 im Hinblick auf Prävalenz, Gesundheitskosten und Umweltauswirkungen beleuchtet. Der Bericht zeigt, dass sich die geschätzte wirtschaftliche Belastung durch Harninkontinenz in allen EU-Ländern im Jahr 2023 auf 69,1 Mrd. Euro beläuft.

Hierbei weist Deutschland mit 21,6 Mrd. Euro die größten Kosten in der EU auf. Wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, könnte die wirtschaftliche Belastung durch Harninkontinenz um geschätzt 25 Prozent auf 86,7 Mrd. Euro im Jahr 2030 in der EU ansteigen, so die Analyse.

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Foto: Karolina Grabowska/Pixabay
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